Gesetzliche Grundlagen

Traditionell gehört die Kindertagesförderung in den Verantwortungsbereich der Bundesländer. Sie sind daher zur landesspezifischen Umsetzung berechtigt. In Mecklenburg-Vorpommern erfolgte das durch das KiföG MV.

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuallererst ihnen obliegende Pflicht. Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. (Präambel KiföG M-V)

„Die Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen erfüllt einen eigenständigen alters- und entwicklungsspezifischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag. Dies beinhaltet eine altersgerechte Förderung ihrer Persönlichkeit und entsprechend der verankerten Werteordnung die Kinder zu bilden und zu erziehen und somit auf das Leben vorzubereiten. (Präambel KiföG M-V)

„Kinder ... in Mecklenburg-Vorpommern haben ab Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Eintritt in die Schule einen Anspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung.“ (KiföG M-V, § 3 Anspruch auf Förderung)

Träger und Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtungen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und nehmen diese in der Ausübung ihrer Aufgaben und Funktionen ernst.

Gesetzlich geregelt ist im SGB VIII (§ 8a) auch der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Der Träger einer Kindertageseinrichtung stellt gemeinsam mit dem gesamten Team in enger Kooperation mit dem Jugendamt den besonderen Schutz bei Kindeswohlgefährdung sicher.